Stellt die Helligkeit ab einer festen Uhrzeit schrittweise herunter, nutzt warme Töne und wenige Lichtquellen. Ein gemeinsames „Lichterdreieck“ – Küche, Flur, Wohnzimmer – wird nacheinander gedimmt. Dieses sichtbare Ritual beruhigt, vermeidet Diskussionen und markiert, dass Aktivität zu Ruhe und Nähe wechselt.
Fünf Minuten sanftes Aufräumen mit Musik lassen Gedanken zur Ruhe kommen. Jede Person wählt eine kleine Zone, der Timer läuft, zum Schluss gibt es einen „Geschafft“-Hände-Check. Mehr braucht es nicht, um ein Gefühl von Ordnung und innerer Weite einzuladen.
Eine feste Reihenfolge – Waschen, Pyjama, Geschichte, kurzes Gespräch, Lieblingsklang – schafft Verlässlichkeit und verkürzt das Einschlafen. Wer mag, notiert den schönsten Tagesmoment. Diese Brücke trägt auch an schwierigen Tagen und bietet Erwachsenen anschließend eine erholsame, störungsarme Zeit.
Richtet eine sichtbare Ladestation ein, an der ab Ankunft alle Smartphones und Tablets landen. Ein Anstecker erinnert an Flugmodus während Familienzeiten. So wird das Ablegen Teil des Heimkommens, und Blicke wandern weg vom Bildschirm hin zu Menschen, Gerüchen und Gesprächsfäden.
Definiert gemeinsam Räume und Zeiten ohne Geräte: Esstisch, Schlafzimmer, die erste Stunde nach der Schule. Legt einfache Ersatzhandlungen bereit, etwa Skizzenblock oder Buch. Diese Inseln sind keine Strafe, sondern Einladung zu echter Ruhe, Präsenz und spielerischer Nähe.